Der Wetterradar auf der Webseite zeigt mir für den Mittag ein tiefes Rosa: die Kennzeichnung für anstehenden Schnee. Wenn ich noch Schnee mittbekommen will, dann dort in der Gegend hinter Roermond. Also Sachen packen für kaltes Wetter: dicke Socken, zwei T-Shirts, einen Schal und meine Mütze.
Ich starte wie so oft in einem Wohngebiet und laufe am See “De lange Vlieter” entlang und mache auch schon bald einen Abstecher in den Wald. Da habe ich auch schon einmal länger gesucht. Hier ist der Boden noch mit Schnee bedeckt. Wie Puderzucker. Ein Blick in den Himmel verrät mir: da kommt jetzt erstmal kein Schnee.
Weiter geht’s durch ein großes Waldgebiet mit angrenzender Heide. Wunderschön. Überall finden sich kleine, zugefrorene Seen, die aber kurz vor dem Tauen stehen. Das gibt Ihnen eine ganz eigene Optik. Im offene Gelände pfeift mir ganz schön der kalte Winde um die Ohren. Und, obwohl ich einen Schal trage zieht es mir immer wieder eiskalt in den Nacken. Die großen Waldgebiete bieten mir aber immer wieder Schutz.
Auf den Feldern finden sich bereits die typischen aufgetürmten Furchen, die schon für den Spargel vorbereitet sind. In der Nähe eines Klosters entdecke ich einen riesigen Greifvogel. Der hat leider keine Lust auf ein Foto, obwohl ich mich einige Minuten hinter einem Baum versteckt habe.
Im letzten Ort entdecke ich die ersten Anzeichen des Frühlings: man hat in Wellen schöne Blumen auf die Wiesen gepflanzt, diese bilden einen hübschen Farbklecks auf Wiese, die vereinzelt noch mit Schnee bedeckt ist.
So finde ich am Ende auch noch drei restaurierte Windmühlen auf der Strecke. Geschneit hat es aber leider nicht mehr. Macht ja nichts, es ist trotzdem schön.
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