Opglabbeek entdecken: Lauf zwischen Schmetterlingen und Flamingos
Die Laufrunde “Schmetterlinge und Flamingos” führt durch die reizvolle Region um Opglabbeek, einem Ort mit vielfältigen Natur- und Kulturerlebnissen.
43 Läufe
Nach Südwesten führt der Weg nach Belgien — 43 Läufe aus den Jahren 2017 bis 2026. Die Strecken verteilen sich auf drei Gegenden, die wenig miteinander zu tun haben: das deutschsprachige Ostbelgien, das Maastal um Visé und Lüttich, und die flachen Kempen im Norden.
Der Charakter ist waldlastiger als anderswo: 24 dieser Läufe führen durch Wald, 22 sind als Natur verzeichnet, 13 durch Stadt.
Gleich hinter Aachen beginnt das deutschsprachige Gebiet. Kelmis hieß über hundert Jahre lang Neutral-Moresnet — ein Niemandsland, das zwischen 1816 und 1920 weder zu Preußen noch zu den Niederlanden gehörte, weil man sich über den Galmei-Bergbau nicht einigen konnte. Die Grenzsteine stehen bis heute im Gelände. Das Göhltalviadukt und das Drielandenpunt liegen in derselben Ecke, dazu Raeren und das Hohe Venn als Hochmoor auf der Wasserscheide.
Weiter südwestlich schneidet die Maas ein. Bei Eben-Emael steht das gleichnamige Fort, dazu der Turm von Eben-Ezer und das Musée du Silex — die Gegend lebte vom Feuerstein. Flussabwärts liegen Visé, Rekem und die Brücke bei Riemst.
Lüttich selbst kommt viermal vor und ist die einzige Großstadt in dieser Sammlung. Die Läufe führen über die Montagne de Bueren, zum Fort de la Chartreuse, zur St. Pauls Kathedrale, ins Archéoforum unter dem Place Saint-Lambert und hinauf zur Herz-Jesu-Kirche von Cointe mit dem Mémorial Albert Ier. Die Ourthe mündet hier in die Maas.
Im Norden wird es flach. Rund um Opglabbeek, Maasmechelen, Hasselt und Bocholt liegen Heide, Kiefernwald und die Reste des Kohlebergbaus — eine Landschaft, die eher an die Niederlande erinnert als an die Ardennen. Diest, Dison, Jupille, Tilff und Verviers sind einzelne Ausflüge weiter ins Land hinein.
Quellen: Belgien, Wikipedia
Die Laufrunde “Schmetterlinge und Flamingos” führt durch die reizvolle Region um Opglabbeek, einem Ort mit vielfältigen Natur- und Kulturerlebnissen.
Die Laufrunde in Maasmechelen führt über abwechslungsreiche Wege, die Natur und Kultur in einer inspirierenden Umgebung verbinden.
Eine fotografische Reise durch Ostbelgien im Dreiländereck – wo 103 Jahre lang ein einzigartiges Niemandsland existierte
Trailrunning zwischen Aachen und Vaals – Unterwegs am Dreiländereck
Klingt in französisch direkt wie ein Romantitel: Die Weser, hier genannt “Vesdre”, die es auch in diesem Landstrich gibt, zieht ein breites, tiefes und…
Holland, Belgien und die Berge – immer wieder ein Thema. Auch, wenn Belgien nicht als Bergland gilt, ein paar Hügel und kleine Berge findet man immer.
Tilff? Wie spricht man das eigentlich? Ich weiß es nicht. Tilff gehört zur belgischen Gemeinde Esneux, zu der auch so schön klingende Orte wie Hony oder…
“Jupiler” als Biermarke, das hat man sicher schon gehört. Es gibt auch den gleichnamigen Ort bei Lüttich oder Ortsteil von Lüttich.
Von Neu-Moresnet über Hergenrath, Walhorn und Hauset: fünf Wassermühlen an einem Bach, der Industrielehrpfad im Hohnbachtal und das Galmeiveilchen am Altenberg.
Von Halen über Zelem und Schaffen nach Diest: drei erhaltene Stadttore, ein Beginenhof als Welterbe und die Ruine von Sint-Jansberg.
Der kleine Ort in Belgien ist nicht weit von der Maas entfernt und am Rand des Naturschutzgebietes Hoge Kempen gelegen.
Dem Geer entlang von Eben-Emael über Wonck und Bassenge: zwei Wassermühlen, das Feuersteinmuseum und die Côte de Hallembaye.
Der Titel klingt wie der Künstlername eines großen, niederländischen Showmasters? Nein, das ist eine ganze falsche Fährte.
Von Hasselt über Kuringen und Stokrooie nach Zonhoven: die Abtei Herkenrode mit Torhaus und Mühle, dazu die Vrankenschans.
Von Maasmechelen nach Opgrimbie: das Ziepbeektal im Nationalpark Hoge Kempen und ein Panoramapunkt über der Heide.
Von Heusy über Ensival nach Theux und zurück nach Verviers: vier Kapellen, der Tour Wolff und wallonische Hügel.
Es beginnt zu regnen. Ich hatte gehofft heute, ohne Regen durch meine Laufrunde zu kommen.
Bilderstrecke von einem Lauf in Belgien am 5. Dezember 2021 - 16 Aufnahmen.
Am Ufer der Jeker laufe ich fast an der alten Schokoladenfabrik vorbei. Dieses Gebäude sieht ganz und gar nicht alt aus.
Bilderstrecke von einem Lauf in Belgien am 3. Oktober 2021 - 16 Aufnahmen.
So ein ewig langer Weg, immer geradeaus, das ist nichts für mich. Ich mag auch keinen Runden im Stadion.
Es dauert nicht lange, bis ich auf den ersten Läufer treffe. Er nimmt vor mir eine Abzweigung, die weiter vor mir auf den Weg einmündet.
“Da scheidet der Schnee wohl aus”, habe ich mir gedacht, als ich den Weg nicht in die Eifel geplant habe.
Das ist nicht mein erster Besuch in der Eifel (und sicher nicht mein letzter). Heute zieht mich der Name “Hohes Venn” magisch an.
Ja, ja, es gibt kein schlechtes Wetter! Nur die falsche Kleidung. Ich achte ja weder besonders aus die Kleidung – noch auf das Wetter.
Da ist wieder dieser Punkt auf der Karte. Bin ich nicht neulich schon einmal daran vorbei gelaufen? Eine alte Fabrik, ein Turm mit Zinnen? Beim Stöbern…
Also, dieser verlassene Bahnhof – da musste ich einfach noch einmal hin. Von dieser Seite steht sogar (auf französisch) etwas mit “Vorsicht” und ggf.
Bilderstrecke von einem Lauf in Dison am 29. Dezember 2019 - 22 Aufnahmen.
Bilderstrecke von einem Lauf in Kelmis La Calamine am 3. November 2019 - 16 Aufnahmen.
Man, bin ich aufgeregt. Aber nicht wegen der Strecke, sondern weil mich heute mein neues, fliegendes Auge begleiten wird.
Sag es in einem Wort! Das ist eine schwierige Aufgabe: etwas in einem Wort zu charakterisieren. Neulich waren wir in Mailand.
Zum Dritten mal starte ich fast am gleichen Punkt. In Belgien. Da, wo ich eigentlich gar nicht mehr sein wollte.
Auch heute leider nur eine Bilderserie – der Winter scheint vorbei. Ein sonniger Lauf bei nicht all zu kalten 8°.
Heute kann ich die große Frage klären: Warum gibt es in Komoot einen Weg durch den Wald und in Google Maps nicht.
Leute, es ist trocken und auch wenn ich die Hitze gut verkrafte, laufe ich lieber durch den Wald.
Es ist bereits 18 Uhr. Außerhalb von Lüttich, ich laufe lange Zeit bergab durch triste und menschenleere Vororte.
Nachdem ich beim letzten Lauf den Ort Visé entdeckt habe, möchte ich heute die Reise hier fortsetzen. Ein ganzes Stück folge ich der Maas, bzw.
Heute starte ich in einem Ort namens Eijsden – wie ich feststelle, gar nicht weit weg von Sint Geertuid.
Nicht weit von uns liegen die Niederlande. Und wiederum nicht weit hinter der Grenze befindet sich auch schon Belgien.
Mitten in Belgien: ich suche verzweifelt den Punkt auf der Google Karte in der realen Welt. Nach einigem Umherirren finde ich einen Sportplatz. Das passt.
Gestartet im Wohngebiet in Lanaken drehe ich gerne eine Ehrenrunde duch den Ort, um dann zum ersten Mal den Albert Kanal zu überqueren.
Nachdem ich bei einem anderen Lauf das ENCI Gelände umrundet habe, finde ich heraus, dass das Fort Eben-Emael auch nicht mehr weit entfernt ist.