Matsch
Na gut, ihr seid sicher auch schon durch den Matsch gelaufen. Das bin auch. Oft! Aber Matsch und Sumpf ist noch einmal ein großer Unterschied. Man kämpft sich über kleine Grassoden über den Boden, rutscht man ab, sinkt man bis zu den Knien in die Erde ein. Mit Hilfe eines knochigen Baumstamms zieht man sich wieder heraus – begleitet von einem kräftigem Schlürf-Geräuch, wenn die Luft aus dem matschigem Loch entweicht, die das Bein dort hinterlassen hat.
Der Wald sieht mit Blick in jede Himmelsrichtung gleich aus. Ich arbeite mich in eine Richtung vor, immer wieder ist der Boden durch kleinere und größere Rinnsale unterbrochen. Auch hier stapfe ich über kleine Gräser, springe und lande öfter am Rand vom Wasser und sinke dann besonders tief in den Boden ein.
Matsch war gestern, heute ist Sumpf – und das ist echt hart. Aber das Wetter ist gut, die Klamotten werden trocknen und der Dreck abfallen.
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