Keine Langeweile
So ein ewig langer Weg, immer geradeaus, das ist nichts für mich. Ich mag auch keinen Runden im Stadion. Hier muss ich bei meiner heutigen hoffentlich wenigstens Angst haben. Es gibt einige Burgen oder Gutshäuser, mehrere Abschnitte im Wald, einen verlassenen Bahnhof und ein altes Marmorwerk.
Wilde Wege
Ein Eynatten verlasse ich relativ schnell den Ort und laufe auf einem Feldweg Richtung Raeren. Über diese kleinen Schwenkgatter gelange ich auf eine Reihe von Wiesen. Der Weg ist eigentlich nicht erkennbar, aber am Ende ist wieder so ein Gatter – jedenfalls meistens. Wenn ich keines finde, dann eben über den Zaun zurück auf den nächsten Weg.
Dabei befinde ich auch immer wieder einer Kuhwiese gemeinsam mit den Kühen. Und die Wiesen waren durchaus zugänglich über diese Gatter. Die Kühe stört es aber nicht. Sie liegen dort entspannt und lassen mich vorbeispazieren. Am Ende bin ich wieder auf einer Seitenstraße und komme am alten Bahnhof Raeren an. Die Anlage ist in einer moderaten Menge Unkraut gefangen, das Gebäude ist natürlich nicht zugänglich. Den Schienen folgend ist noch ein zweites Gebäude, das man mittlerweile zu einem kleinen Café umfunktioniert hat.
Altes Marmorwerk
Jetzt geht es Richtung Wald und ich folge ein ganzes Stück der Vennbahn. Seitlich liegt das alte Marmorwerk mit interessanten Überresten eines Beton-Skeletts. Das Bauwerk hat neben den Bögen einen kleinen Turm, in dem innen ein mittelgroßer Baum wächst. Neben dem Marmorwerk geht es weiter in den Wald neben der alten Bahntrasse entlang.
An einigen kleinen Seen vorbei verlasse ich wieder den Wald. Mein letzter Spot ist der Steinbruch bei Walhorn. Ich komme über einen Wanderweg relativ weit oben an diesem Ort an und kann ihn über einen Weg mit viel Geröll umrunden. Am Ausgang wird vor dem Betreten gewarnt. Aber eben nur von dieser Seite. Von hier aus geht in den kleinen Ort und von dort zurück zum Startpunkt.
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