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Diest: Zitadelle und Stadttor

Von Halen über Zelem und Schaffen nach Diest. Der Weg dorthin ist flach und erst einmal unspektakulär — zwei Mühlen am Rand, die Lindenmolen und die Zelkermolen, und über Zelem das Sint-Jansbergklooster mit der Sint-Jansruïne daneben.

Diest ist dann die Überraschung. Die Stadt hat ihre Befestigung nie ganz abgeräumt: Ich laufe durch die Schaffensepoort hinein, komme später an der Saspoort und der Petrolpoort vorbei, und von den Wällen steht mit dem Saillant 4 noch ein ganzes Stück. Drei erhaltene Stadttore in einer Stadt dieser Größe — damit rechnet man nicht.

Mitten drin liegt der Beginenhof, seit 1998 Welterbe. Ein eigenes kleines Viertel hinter einem Tor, mit Gassen, die nirgendwohin führen außer zur nächsten Gasse. Gleich mehrere Museen sitzen in der Altstadt, darunter das Geburtshaus von Jan Berchmans.

Am Rand der Stadt dann noch die Reste des Warandekastells und die Tafelrondmotte, ein Burghügel aus einer Zeit, in der hier noch niemand an Stadttore dachte. Zurück geht es über Webbekom.

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